Damit das Mögliche entsteht,
muss immer das Unmögliche versucht werden.
(Hermann Hesse)
Elisabeth Werder, Mobile 078 796 69 68

Geschichten

Diese Geschichten sind ganz alleine „der Weg der Person, die die Geschichte schreibt“. Ich will damit niemanden auffordern, dies als Vorbild zu betrachten, noch sonst als Massstab zu sehen. Jeder Mensch kann nur "seinen Weg" gehen und damit wird auch seine Geschichte entstehen.

Ich habe kein Konkurrenzdenken! Auch sehe ich keine Konkurrenz mit der Schulmedizin. Alles und jedes hat seinen Platz und seine Zeit. Für mich bedeutet das, die Menschen, die meinen Weg kreuzen, die zu mir in die Therapie kommen, die diese Homepage lesen, sind gut für mich.

Silbermänteli, jpg 54kb „Ich denke, nichts ist so schlimm als dass es nicht für etwas gut sein kann.“
(Hildegard von Bingen)

Meine eigene Geschichte steht in "über mich"

Liebe Elisabeth

Du hast mir da mit Deiner Bitte, meine Geschichte betr. MS aufzuschreiben eine ganz schöne Aufgabe gestellt. Aber ich werde es mal angehen, so gut ich es eben kann.

Ich bin jetzt 50 Jahre alt und habe seit 31 Jahren MS. Es geht mir heute sehr gut. Sehr gut ist relativ. „Gesunde Menschen“ würden meinen Zustand sicher nicht so bezeichnen. Aber für mich ist mein Zustand heute sehr gut. Sehr gut heisst, dass ich leistungsfähig und nicht dauernd müde bin. Müdigkeit ist ja ein grosses Problem bei MS. Ich bin heute im Rollstuhl und kann nur noch wenige Meter an Stöcken gehen. Aber ich bin stabil, und ich bin am aufbauen. Das ist tägliches Training. Am besten geht es, wenn ich mein Training in den Alltag einbauen kann. Also habe ich mit 19 Jahren MS bekommen, die Diagnose allerdings erst 5 Jahre später. Heute kann man sofort diagnostizieren. Nach der Diagnose bin ich in ein Loch gefallen. Ich habe mich bemitleidet. Aber meine Mutter sagte mir immer, es müsse gar nicht so schlimm kommen. Und so war es, es kam gar nicht so schlimm. Und heute wo ich bei vielen anderen MS-Patienten sehe, dass es immer schlimmer wurde, dass schon 2 meiner früheren Leidensgenossinnen gestorben sind, bin ich überzeugt, dass mich all die alternativen Therapien davor bewahrt haben, dass es so rasch bergab ging.

Meine persönliche Therapie werde ich nachfolgend aufschreiben. Aber das sind alles keine Therapien, die man ein paar Monate machen kann und dann meint, die MS sei jetzt geheilt. Heilung gibt es noch nicht. Aber es ist wichtig, dass wir uns mit der Krankheit gut und wohl fühlen, dass wir trotzdem noch in vollem Masse am Leben teilhaben und es geniessen können. So bin ich dafür, dass man bei einer Therapie bleibt, die man auswählt.

  • seit 1980 anthroposophische Mittel, früher 2 x pro Woche, jetzt nur noch 1 x pro Woche 1 Spritze Arnica, 1 Spritze Skorodit. 1 Tag nach den Spritzen Wickel: 2 Stunden in Lavendelöl. Dreimonatsspritzen Vitamin B12
  • Zum Aufbau des Immunsystems nehme ich seit ca. 8 Jahren 6 Esslöffel Daily, das beste Aufbauprodukt, das ich kenne. Nachdem ich schon viel ausprobiert hatte, überzeugte mich dieses so, dass ich es nun selber auch vertreibe. franziska.huber@tiscali.ch
  • seit 4-5 Jahren chinesische Therapie. Angefangen habe ich mit dieser Therapie, weil meine Füsse jahrelang immer häufiger werdende Entzündungen hatten. Die Ärzte meinten, ich solle mich endlich an meine MS gewöhnen – nach 26 Jahren ??? – es könne nur von der MS her kommen, das sei halt so, MS sei eine Entzündung. Die chin. Therapeutin sagte mir, das käme sicher von der Blase oder vom Darm. Da ich mit dem Darm keine Probleme hatte, mit der Blase hingegen schon, therapierte mich Silvia Beusch vom chin. Therapiezentrum in Adliswil auf die Blase neben den Punkten, die sie sowieso immer nahm bei MS. Und ich hatte seit da an nie mehr Probleme mit meinen Füssen. www.akupunktur-adliswil.ch
  • seit 3 Vierteljahren mache ich 1 x in der Woche BodyDetox. Und seit ca. 2 Monaten sind meine Spasmen (Muskelverkrampfungen) sehr viel weniger geworden. Meine Physiotherapeutin wundert sich, dass sie meine Beine ganz durchbewegen kann, ohne dass ein Spasmus entsteht. BodyDetox reinigt den Körper von Schadstoffen und verhilft den Organen, wieder gut zu funktionieren. Meine Therapeutin kann da mehr Auskunft geben: ma.macrini@bluewin.ch
  • Ausserdem habe ich eine wunderbare Physiotherapeutin, die sich immer sehr dafür eingesetzt hat, dass ich 2 Therapiestunden in der Woche bezahlt erhalte, die wir dann jeweils so gestalten, dass sie mich zuerst durchbewegt und ich dann nachher Kraftübungen mache, gehe, stehe etc. Sie hat es auch durchgeboxt, dass sie 2-3 x pro Woche kam, als es mir mit den Füssen nicht gut ging. Es gibt nicht so viele Physiotherapeuten, die sich für einen Patienten bei der Kasse so einsetzen. www.physio-vital-fitness.ch
  • Was ich immer nehme, sind hochdosierte Vitamin C, das sich nicht auf einmal im Körper freisetzt sondern nach und nach über den Tag verteilt, Omega 3, Vitamin E und Cranberry-Kapseln für die Blase.

So möchte ich nochmals betonen, dass ich fachlich wie menschlich in der alternativen Medizin immer besser betreut wurde als in der Schulmedizin. Auch möchte ich festhalten, dass sich meine Haltung der Schulmedizin gegenüber im Laufe der Zeit mit meinen Erfahrungen gebildet hat und ich früher auch mehr den Ärzten geglaubt habe. Und ausgerechnet diejenigen, die sich sehr viel überlegen, wie sie einem Menschen helfen können, werden nun immer mehr gestraft. Die Krankenkassen bezahlen mit Empfehlung vom Bund immer weniger, und neue gute Therapien wie z.B. BodyDetox werden gar nicht mehr aufgenommen. Ich bin aber überzeugt, dass sich dieser finanzielle Aufwand lohnt, den wir leider vielfach selber leisten müssen. Ich hoffe, es ist in Euer allem Sinn, dass ich über diejenigen Therapien schreibe, von denen ich voll und ganz überzeugt bin.

Alles Liebe
Franziska

IMPRESSUM: Text: Elisabeth Werder, Webdesign: Monika Saxer